Nelson City

Sonntag, 27.05.2018

Unser nächster Halt war dann wie schon angekündigt Nelson, eine relativ große Stadt, die uns Campern doch sehr wohlgesinnt ist. Es gibt dort mehrere sehr schöne Campinggelegenheiten, 3 davon in einer Parkzone direkt im Stadtzentrum und eine etwas außerhalb direkt neben einer großen Wiese und dem Botanischen Hügel. Dort durften zwar nur 2 Camper pro Nacht stehen, aber wir waren die meiste Zeit sowieso sogar allein da.
Einer unserer ersten Ausflüge machten wir dann auf die Rabbit Island, wo wir leider keine Hasen sahen, aber dafür ihren grandiosen Strand. Die Insel ist nicht besonders groß und besteht zum Großteil aus Wald, sie hat genau 0 Bewohner und man darf nicht über Nacht dort bleiben, aber sie bietet ja am Tag auch viel. Dort habe ich die tollsten Muscheln bis jetzt gefunden und wir haben uns (im neuseeländischen Winter) von dem wolkenlosen Himmel dazu überreden lassen, uns mit dem Handtuch und im T-Shirt an den strand zu legen. Am Strand waren sonst fast keine Leute und die die da waren verteilten sich auf das riesige Gebiet. Außer Muscheln fanden wir dort übrigens auch kleine Seesterne und Knochen die dort angespült wurden.
Wäre Sommer gewesen wären wir bestimmt Baden gegangen.
In Nelson schauten wir uns ansonsten noch den kleinen Zoo an, spielten Minigolf (Katha hat gewonnen), trafen uns mit einem Kumpel, schauten uns das Museum an (es gab gerade die National Geographics Foto Ausstellung, sehr beeindruckend!), wir besuchten mehrmals die verschiedenen Märkte (auf einem fanden wir eine Noppenmatratze, die wir beinahe im Warehouse für 60$ gekauft hätten, ratet mal wie viel wir dort bezahlt haben haha - 1$) und wir bestiegen auch diesen Botanischen Berg, auf dessen Spitze das Zentrum Neuseelands war (stand jedenfalls so auf dem Stein).

Highway to Nelson!

Freitag, 25.05.2018

 

Also fuhren wir auf dem Highway 6 in Richtung Nelson. Wir fuhren durch sehr viel Wald und ungezähmtes Gebiet, auch ein wunderbarer Ort, wenn man vorhat sich tagelang zu verlaufen. Wir jedoch entschieden uns nur für eine kurze Strecke an einer alten Eisenbahnstrecke entlang. Sie verlief durch den Busch, dann über eine Eisenbahnbrücke und dann noch durch einen Tunnel. Da wir von dem Tunnel wussten haben wir uns natürlich schon eine Taschenlampe eingepackt. Als wir dann so durch den tropfenden Tunnel bewegten sagte Richey : ‚Mensch das hier wär doch ein guter Ort wo ein Geocach liegen könnte.‘ wir waren so sehr in der Pampa, dass wir kein Empfang hatten und ich nicht nachsehen konnte ob hier wirklich einer verzeichnet war vorher. Dafür leuchtete ich dann in eine Einbuchtung und ratet mal was wir da gefunden haben.
Wir fuhren dann weiter durch einige wenige sehr kleine Dörfer, manche garnicht mehr existent, die uns etwas über ihre Geschichte zu berichten hatten - viele waren durch Erdbeben zerschlissen, es wurde über die Schule dort berichtet (mit teilweise Straftätern und bekannten Pädophilen als Lehrer), und auch wie sie damals die Toten auf den Friedhof auf dem Berg oben bringen mussten, wobei einige Male der Sarg samt Inhalt wieder zurück herunterfiel und man(n) dann erstmal die Leichenteile wieder einsammeln musste.....
Außerdem machten wir kurz vor Nelson noch einen Schlenker zu den Nelson lakes an denen wir auch einen kleinen Walk veranstalteten. Weiter nach Nelson machten wir uns dann auf einem Berg mit bester Aussicht eine Portion Nudeln mit Tomatensoße (unsere Hauptnahrungsmittel) und es schmeckte toll!

Pancake Rocks

Mittwoch, 23.05.2018

Nach Hokitika fuhren wir so allmählich die Westküste in Richtung Norden hoch, das Wetter wurde ein bisschen besser. Auf unserem Weg machten wir halt an den Pancakerocks, eine Felsformation an der Küste, bei der das Meer und die Witterung die Felsen so geformt hat, dass sie fast aussehen wie gestapelte Pancakes. Dabei formten sie auch verschiedene Löcher und Höhlen in die nun die Wellen hereinfuhren und Nebel herausblasen. Wir verbrachten einige Zeit hier, wir wollten immer warten ob die nächste Welle nicht vielleicht noch eine größere Fontäne ausstößt! Dazu haben wir ein paar Videos gemacht mal sehen ob wir die hier einfügen können.

 

Da könnt ihr es sehen & hören:

https://youtu.be/bl7yKshUFz8

 

https://youtu.be/fmMvTETzo3E

 

Hokitika - enjoing our beautiful weather?

Montag, 21.05.2018

Hokitika - Jade Country. Das klingt natürlich gut, haben wir uns gedacht, da mussten wir hin.
Die west coast begrüßte uns mit Regen. Viel Regen. Wir verbrachten 4 Tage in Hokitika und von diesen regnete es 3 Tage lang. Und es regnete nicht nur, es stürmte regelrecht, sogar so stark, dass wir uns eine Nacht in einem Hostel verschanzten aus Angst, samt unserem Auto weggeweht zu werden.
Trotzdem konnten wir einiges von dem Örtchen sehen. Natürlich mussten wir auch unser Glück versuchen, ob wir denn Jade finden können. Also gingen wir zum örtlichen Steinstrand und suchten was das Zeug hält. Und wir fanden auch jede Menge grüne Steine, bei jedem den wir fanden waren wir uns ein bisschen mehr sicher- das muss Jade sein!
Mit einem Sack voll Steine gingen wir also ins Museum und wollten wissen wie viel Geld sie uns bieten. Der Mann meinte dann oh ja das sind eindeutig sehr grüne Steine! Aber halt keine Jade :(((( dafür haben wir halt Green Stone der fast so aussieht, der Mann meinte sogar, dass viele die Touristen veräppeln und diesen green Stone als Jade teuer verkaufen.
Gold haben wir dort übrigens auch keins gefunden- unser plötzlicher Reichtum muss also noch warten.
Dafür besuchten wir die Glowwormcaves - einen Felsen an dem jede Menge besonderer Würmer baumeln die im Dunkeln leuchten. Leider konnten wir keine Bilder machen, da unsere Kamera die Belichtung nicht geschafft hat. Naja aber ihr könnt es euch ja vielleicht vorstellen- es sah aus wie jede Menge kleine Sterne.
Hokitika soll auch einen besonders schönen Sonnenuntergang haben, jedoch war immer schlechtes Wetter wenn wir versuchten ihn zu beobachten, deshalb nur ein eher mäßig tolles Bild.

Durch die Berge

Freitag, 18.05.2018

Nach Timaru war unser Plan, über den Arthurs Pass das Gebirge zu überqueren um zur west coast zu gelangen, da wir davon ja noch nichts gesehen hatten.
Wie gesagt so getan, da aber auf dem Weg durchs Gebirge kaum eine Möglichkeit zum campen war beschlossen wir die Strecke einfach durchzufahren. Die Strecke war wirklich schön, geschwungene Straßen durch malerische Berglandschaft. An einer Stelle machten wir dann Pause, der sogenannte Castle Hill also der Schloss Berg. Natürlich haben die Neuseeländer das ganze nicht so genannt weil dort tatsächlich ein Schloss steht, sondern weil dort eine große Steinformation ist, die mit viel Fantasie einem Schloss ähneln können könnte. (Es gibt in Neuseeland übrigens Gefühle 100 solche Stellen und tatsächlich nur ein oder zwei Gebäude die man als Schloss ansehen könnte) Trotzdem war der Blick toll und wir mussten natürlich auch auf die Steine hochklettern. Oben angekommen müsste man sehr aufpassen, dass wir nicht gleich wieder rückwärts runtergeweht wurden. Trotzdem haben wir ein paar verwackelte Fotos hinbekommen.
Als wir dann weiterfuhren kamen wir über eine scheinbar unsichtbare Wettergrenze (wir würden schon vorher gewarnt, an der west coast wäre das Wetter furchtbar) jedenfalls war es ab da nur noch bewölkt und tröpfelte so vor sich hin. An einem nassen Campingplatz machten wir halt, von dem aus man jede Menge tagelange Wanderungen ins bergige Niemandsland hätte machen können. Am nächsten Tag fuhren wir dann weiter und hielten noch an 2 netten lookouts an. An einem erwarteten uns 3 freche Keas, eine Papageienart die es nur in nz gibt. Da wir Ihnen kein Essen gaben entschieden sie sich an unseren Reifen und an der Autoverkleidung herumzuknabbern. Aus Angst unser Auto wird bei lebendigem Leibe gefressen zogen wir also schnell weiter. Wir hatten unser Ziel vor Augen: die west coast, Hokatika!

Timaru- auch keine Pinguine (nur einen)

Donnerstag, 17.05.2018

 Unsere Reise in Richtung Wärme führte uns dann weiter nach Norden. Timaru war der nächste größere Ort den wir ansteuerten. Auf dem Weg dahin bleiben wir noch einmal an der Küste stehen, ein Ort namens Shag Point, wo es angeblich viele Robben und Pinguine geben sollte.
Viele Robben haben wir auch tatsächlich gesehen, die saßen in Scharen auf einer etwas höher gelegenen Klippe, jedoch zu weit weg um mit dem Handy gute Fotos zu schießen. Da wir natürlich wieder keinen Pinguin trafen haben wir einfach unseren eigenen auf das Foto genommen... ich finde das fällt fast garnicht auf!
Durch Timaru waren wir ein paar Wochen vorher schon einmal durchgefahren, damals haben wir uns aber nur das Museum angeschaut. Dieses Mal blieben wir etwas länger. Timaru hat eine sehr schöne Küste mit einigen tollen Stränden, an einem davon haben wir auch direkt gecampt. Dann konnten wir natürlich auch direkt nach dem aufwachen als erstes Mal an den Strand gehen und Schätze suchen. Am Stadtrand wollten wir einen Walk machen auch in Richtung Meer, jedoch waren auf dem Weg dort hin ungefähr eine Millionen Möwen die dort irgendwas gesucht haben (wir sind uns aber nicht sicher was). Jedenfalls sind wir dann aus Angst ohne Skrupel volgekackt zu werden relativ zügig wieder in Richtung Auto gerannt.
Ganz in der Nähe von Timaru spuckte uns Google einen mitmach Bauernhof aus, auf den wir natürlich unbedingt gehen mussten. Dort erwarteten uns eine Menge Tiere. Wirklich viele. Von Hasen und Meerschweinchen, über Schafe, Alpakas, Miniponys, Schweinchen mit vielen kleinen Schweinchen, Hühner, Gänse, Enten, Ziegen und sogar eine Pfauendame. Und alle wollten mit uns schmusen (weil wir den Eimer mit dem Essen hatten). Es ging schon gut an mit den Hasen, wir hockten uns in ihren Stall und sie waren alle neugierig, schnupperten und kletterten an uns herum. Dann besuchten wir die anderen, während uns ständig eine Horde Enten und ein Minipony folgten. Später durfte Richey dann auch mit ins Gehege zu 2 kleinen Ziegen und eine Babyente in der Hand halten. Was kann es besseres geben?

Dunedin- keine Pinguine

Mittwoch, 09.05.2018

Dunedin ist bis jetzt unsere Lieblingsstadt. Das hat so einige Gründe: Dunedin ist in erster Linie eine Studentenstadt. Überall sieht man junge Menschen. In der Innenstadt kann man tolle Streetart bestaunen und etwas weiter außerhalb gibt es einen großen botanischen Garten. Außerdem: das Paradies für Camper- überall wo man parken kann kann man auch gratis campen. Free wifi und ein riesen gratis Museum gibt es natürlich auch, ganz zu schweigen von den vielen gratis Kunstgalerien. In dem Museum gab es sogar ein Schmetterlingshaus: ein Raum mit tropischen Temperaturen in dem jede Menge verschiedene Schmetterlinge flattern und sich auf dich drauf setzen. Auch einen schönen Ausflug wert war die Peninsula (eine Halbinsel direkt daneben). Keine 20 min Fahrt und man hat absolut Menschenleere Sandstrände, Robben, Seelöwen und angeblich auch Pinguine und Albatrosse aber das Federfieh ist uns irgendwie nicht so wohlgesinnt. Dort befindet sich auch Neuseelands einziges Schloss (oder Schlösschen ... oder größeres Haus) Larnach Castle mit einem tollen Garten. Dort gibt es sogar an der Spitze das Royal Albatros Centre, bei dem man für viel Geld teure Touren zum einzigen am Festland liegenden Albatros- Brutplatz unternehmen kann. Haben wir natürlich nicht gemacht, wir sind ja bekanntlich arm. Dafür walkten, geocachten und fotografierten wir aber was das Zeug hält.

Auch eine wichtige Sache: Dunedin ist berühmt für seine steilen Straßen, tatsächlich gibt es dort sogar die nachweißlich steilste Straße der Welt. Wir als Profitouristen mussten diese natürlich erklimmen, wobei das wichtigste dabei eigentlich die Katze war, die wir auf dem Weg nach oben trafen und bekuscheln mussten. (Wär ich eine Katze würd ich das auch machen)

Da wir immernoch keine Pinguine gefunden haben, entschieden wir uns dann einfach einen Plüschpinguin zu kaufen um unser Pingubedürfnis zu stillen.

Ich glaub in Neuseeland gibt es in Wahrheit keine Pinguine

Samstag, 05.05.2018

Angekommen in einem Vorort gönnten wir uns einen Toast und fuhren die letzten paar km zum Nuggetpoint wo wir einen kleinen Spaziergang zum Leuchtturm machten. Etwas weiter die Straße runter war dann die Roaring Bay und dort gingen wir natürlich auch zum Strand, in der Hoffnung hier Pinguine sehen zu können. Leider blieb auch dieser Versuch erfolglos. Dafür konnten wir aber auf diesem Steinstrand ein paar schöne Muscheln ausfindig machen. Genauer gesagt sind das Pauamuscheln, dir sind so groß wie eine große Hand und kosten in Touristenshops ca 35$, dort lagen sie einfach in der Gegend herum (also natürlich gut versteckt unter Steinen undso, aber für unsere Adleraugen kein Thema). Außerdem gab es an diesem Strand noch außerordentlich viele Steine, jede Menge Vogelkaka und einen ganz besonderen Stein, von dem wir dachten es wäre etwas ganz besonderes, bis wir feststellten, dass er doch nur aus plastik bestand.
Also wieder zurück zum Auto und weiter in Richtung Dunedin der zweitgrößten Stadt auf der Südinsel. Ca 20 km vor Dunedin suchten wir uns einen Campingplatz (natürlich am Strand) wo Katharina einen Ehemaligen Schulkollegen traf (die sind aber auch überall diese Ossis) Dort wuschen wir die Muscheln und versuchten etwas Dekoschmuck für unseren LeRoy herzustellen, was uns auch gelang, (praktischerweise haben die Muscheln schon von Natur aus eine Reihe Löcher) allerdings hatten wir am Ende keine Ahnung wo wir diesen dann aufhängen sollten..
Also gingen wir schlafen um am nächsten Tag rein in die Stadt zu fahren.

Calzistrong am Strand

Freitag, 04.05.2018

Kurz darauf verließen wir Te Anau und düsten weiter. Da wir die Strecke in Richtung Invercargill schon einmal zurück gelegt hatten hielten wir nicht mehr wirklich an. Wir hatten ein Ziel vor Augen: Kaka point. (Ihr könnt euch vielleicht denken warum wir da hin wollten haha wir sind so erwachsen) Dabei heißt eigentlich kaka nur Papagei auf Maori - also wollten wir zum Papageienpunkt. Kaka Point liegt an der Ostküste also fuhren wir auch in diese Richtung. In Owaka, direkt in der Nähe von kaka Point war dann ein schöner Campingplatz, den wir als den Richtigen für uns auserkoren. Natürlich gingen wir so bald es ging an den Strand- die Küste dort ist berüchtigt für ihre Seelöwen, Robben und Pinguine.
Also wanderten wir den Strand entlang, vorbei an dem ganzen Meeresunkraut, als wir zwischen Algen, Sand und Vogelgetieren tatsächlich unseren ersten Seelöwen entdeckten, welcher faul in der Sonne lag und vor sich hin döste. Natürlich mussten wir ihn mit unserer Anwesenheit beglücken und ein paar Fotos von ihm schießen (er wirkte nur minimal genervt ließ uns aber gewähren).
Wir tauften ihn auf den Namen Calzistrong.
In der Hoffnung mehr von seiner Gattung zu erspähen, liefen wir weiter den Strand entlang bis dieser endete, wo wir mit bedauern feststellten, dass sonst nur ein paar Touristen zu sehen waren. Also machten wir kehrt, um Calcistrong nochmal zu sehen und kamen ins Gespräch mit einem Engländer, welcher uns erklärte, dass jährlich ein paar Menschen von Seelöwen getötet werden, wobei mir angesichts der Tatsache, wie nahe ich dem Seelöwen gekommen war um Fotos zu schießen, etwas flau im Magen wurde.
Angekommen bei unserem Model mit besonderen Kurven wurde das Wetter rapide schlechter und wir wurden von dichten Nebel umzingelt. Also schnell zurück zum Auto welches ca 15 Minuten von uns weg parkte und auf in Richtung Nuggetpoint - einem Landzipfelchen mit Leuchtturm.

Milford Sound

Mittwoch, 02.05.2018

Wir haben ja bekanntlich kein Geld und wollen an allen Ecken und Enden sparen, deshalb haben wir uns keine der teuren Touristenfallen gegönnt - Flüge, Kajack Touren, Schifffahrten, Guided Walks und was man sonst noch alles (nicht) braucht gab es natürlich beim am besten touristisch erschlossenen Fjord in NZ in Hülle und Fülle. Wir entschieden uns also nur den Sprit bezahlen zu wollen und das funktionierte ganz gut. 

Obwohl uns geraten wurde so früh wie möglich unsere Reise zu starten, da ab Mittag Busse und Mietwagen voller aufgeregter Asiaten sich ihren Weg bahnen, konnten wir uns nicht so richtig früh aus unserem bequemen Hostelbett schälen. Gegen neun schafften wir es dann loszudüsen. Unser erster Stopp auf der Reise waren die Mirrow Lakes- einige sehr ruhige Seen mit Brücken darüber, in denen sich der gegenüberliegende Berg spiegelt - ganz hübsch für den Anfang. Als wir dann weiterfuhren wurde die Umgebung immer bergiger, da musste natürlich auch irgendwo ein Tunnel durch führen. Am Eingang des Tunnels erwartete uns eine Ampel (rot natürlich) und einige Keas die gern die wartenden Touristen beklauten. Als dann endlich grün wurde durften wir feststellen, dass der Tunnel wohl so nie durch einen guten deutschen TÜV gekommen wäre - die Felsen waren nicht etwa von einem Gerüst gehalten wie bei uns oder so, wir fuhren einfach durch das pure Gestein, ein bisschen abwärts, während uns das Bergwasser auf die Scheibe tröpfelte. Wir sind aber trotzdem heil auf der anderen seite angekommen, wo etwas weiter unser nächster Stopp lag- ein Wasserfall. Kurz geparkt und wir konnten hin laufen. Sehr beeindruckend welche Wassermassen dort herunterprasselten und die Steine formten, aber auch sehr schwer auf ein Foto zu bekommen. Nach einem Kaffee fuhren wir weiter. Als wir dann beim eigentlichen Fjord ankamen stießen wir eigentlich nur auf jede Menge volle Parkplätze und Leute die Geld von uns haben wollten, also fuhren wir einfach wieder zurück in Richtung Te Anau. Wir hatten nämlich noch vor einen Walk zu machen: den Key Summit alpine Track, das heißt ungefähr 5 km steil bergauf, dann ein Sandwich und ein Snickers essen und den Ausblick genießen um dann wieder die  5 km steil bergab zu gehen. Die Strecke war wirklich schön, der Ausblick war beneidenswert und das Sandwich war lecker. 

Das ganze war dann doch schon recht anstrengend, also fuhren wir dann wieder zurück in unser kuscheliges Hostel. Danke Milford; wir haben dich zwar nur kurz gesehen aber das war schon nicht schlecht. 

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