Jobsuche in Gisborne

Samstag, 07.07.2018

Nach dieser Pleite fuhren wir in der Aussicht auf einen Zitrusfrüchte pflück Job nach Gisborne. Auf dem Weg dahin hielten wir nur einmal für eine Nacht auf einem Campingplatz in der Nähe von Opotiki. Dann ging es direkt weiter in Richtung Poverty bay. Gisborne ist wirklich eine schöne Stadt. Direkt am Meer mit einem großen Strand und jede Menge verschiedene Obstgärten rundherum - Wein, Äpfel, Pflaumen, Zitronen, Orangen usw. soweit das Auge reicht. Da musste ja fast was für uns dabei sein, oder?
Wir suchten wieder einen ganzen Tag lang: alle packhäuser in der Umgebung brauchten uns nicht, also suchten wir im Netz. Dort fanden wir ein paar ansprechende Jobs, die jedoch vom Ministery of Social developement verteilt werden (das neuseeländische Arbeits-/Sozialamt). Um sich dort zu bewerben musste man eine Nummer anrufen. Das taten wir. Die Leute bei der Hotline meinten dann aber wir brauchen irgendeine Klientennummer die wir nicht hatten. Also gingen wir direkt in der Stadt in diese Behörde und fragten nach. Es stellte sich heraus, dass wir diese Nummer nicht brauchen und die am Telefon wohl keine Ahnung hatte. Trotzdem mussten wir uns per Telefon bewerben. Ok. Also rufen wir nochmal an. Dort konnten wir uns dann auch ein Profil anlegen lassen- unsere Kontaktdaten und Visa Daten usw. und als das alles getan war meinten sie wir werden dann für einen Verifizierungstermin in einer Woche angerufen. Toll. Das hörten wir natürlich nicht gern- wir wollten Arbeit und wir wollten sie schnell. Aber es war schon Abend und wir legten uns erstmal erschöpft und deprimiert ins Bett. Am nächsten Tag gingen wir dann noch einmal ins MSD und fragten ob wir das beschleunigen könnten. Zum Glück hatte jemand Zeit für uns. Diese Dame redete dann ein bisschen mit uns und gab uns dann eine Telefonnummer die Richey direkt anrief. Tatsächlich ging auch gleich jemand ran und sagte uns wir können morgen anfangen. Wir hatten einen Job juchu! Dieser ganze Aufwand also für eine Telefonnummer....

Te Puke und die Kiwis

Freitag, 29.06.2018

Auf direktem Wege fuhren wir dann nach Te Puke. Dabei sahen wir schon links und rechts der Straße jede Menge Obstwiesen. Dann kamen wir an im Kiwi fruit Capital of the world, in der Hoffnung viel Geld machen zu können, damit wir dann in Ruhe weiter reisen können.
Das stellte sich dann aber doch als etwas schwieriger heraus als gedacht. In der richtigen Zeit kann man in Te Puke seinen Teil am Kiwi Geschäft mit verdienen, die Dinger müssen ja von irgendjemandem gepflückt werden. Da gab es nur ein Problem: die pflück Zeit hatten wir genau um 3 Tage verpasst. Wir wollten unser Glück trotzdem versuchen und fragten bei allen großen Firmen in der Umgebung an - Seeka brauchte niemanden, Atapa meinte die Saison ist vorbei, Trevelyen hatte schon seine Schäfchen im Trockenen und East Pack sagte sie können uns in die Akten aufnehmen und sie melden sich in ein paar Wochen.
Mist. Soviel dazu. Dann setzte ich noch einen Post auf Facebook auf den dann auch einige Leute antworteten (mehr oder weniger hilfreich.) unter anderem ein Italiener der uns einen Job anbieten wollte. Er arbeitete schon beim pflücken für Einen und meinte dort jetzt weiter arbeiten zu können und uns mit ins Team zu holen. Spätestens da stellten wir fest, wie viele Inder in diesem kleinen Örtchen leben.
Gut, dachten wir, dann arbeiten wir eben mit den Italienern zusammen, die waren sowieso eigentlich ganz nett! Dann lernten wir auch den contractor kennen - natürlich ein Inder- der uns dann sagte wir müssen nur eine Woche warten und dann können wir mit Clip Fix anfangen. Ok. Wenn es eben sein muss. Also standen wir eine Woche lang in diesem Kaff und wussten nicht viel mit uns anzufangen. Wenigstens ging es den Italienern genauso, also trafen wir uns und unterhielten uns gegenseitig. Nach dieser Woche Zeitverschwendung dachten wir wir könnten endlich loslegen. Am ersten Tag regnete es- keine Arbeit. Dann noch ein Tag- keine Arbeit. Am nächsten Tag konnten wir endlich los legen. Wir mussten die Kiwi Pflanzen auseinander wurschteln und die einzelnen Stränge dann ordentlich in der Reihe mit kleinen Plastik Klipps an Draht über uns fest machen. Das war schon echt anstrengend und unsere Daumen taten nach dem Tag auch ordentlich weh. Aber wenigstens konnten wir endlich ein bisschen Geld verdienen damit wir so bald es ging aus diesem Kaff verschwinden könnten. Dann kam der nächste Tag - keine Arbeit. Und der nächste - keine Arbeit. Dann war es uns genug, wir sagten good bye und machten uns auf den Weg nach Gisborne, in der Hoffnung dort einen zuverlässigeren Arbeitgeber zu finden.
Von allen Orten in Neuseeland ist uns wahrscheinlich Te Puke der unliebste. Eigentlich ist das ja auch weniger neuseeländisch dort aber dafür um so mehr Indisch.

Der Duft der Freiheit

Donnerstag, 14.06.2018

Da wir merkten, dass sich laut Netz die Kiwi Saison gen Ende neigt, entschlossen wir uns den schnellsten Weg nach Te Puke zu nehmen und unsere Zwischenstopps klein zu halten. Durch fahren wollten wir den Weg trotzdem nicht. Von der Nordinsel hatten wir ja noch nichts gesehen und als wir dann durch die Landschaft fuhren, merkten wir auch schnell, dass diese in jeder Hinsicht anders als die Südinsel ist. Unsere Umgebung änderte sich aller paar Kilometer total, wir fuhren durch Regenwald, weiter durch eine riesige Steppe (Rangipo Desert) in den man nicht gehen durfte, da die nz army ihn als Übungsplatz benutzt. Je weiter wir in den Norden kamen desto offensichtlicher wurde Neuseelands vulkanische Vorgeschichte. Schon in dem desert dachten wir uns bei einigen Bergen in der Ferne- Mensch das schaut aus wie ein Vulkan. Als wir dann nach Taupo kamen waren wir uns sicher, der Highway auf dem wir die ganze Zeit fuhren hieß immerhin auch Thermal Explorer Highway. Taupo liegt direkt an dem gleichnamigen See, an dessen Strand wir dann campten. Das war ein wirklich schöner Campingplatz, es fühlte sich bei den Wellen des Sees fast so an als wäre man am Meer, außerdem war wirklich sehr viel Platz, da passten so einige große Wohnwagen hin. Unter anderem lernten wir dort auch einen englischen Koch kennen, der uns dann von seinen Reisen und den Drop Bären in Australien erzählte.
An dem See mussten wir natürlich auch ein bisschen lang flanieren, dabei fanden wir jede Menge Bimsstein und auch ein bisschen Obsidian und andere vulkanische Auswürfe.
In der Nähe von Taupo gab es auch ein Gebiet, Craters of the Moon genannt, dort konnte man die vulkanische Aktivität hautnah erleben. In diesem Park ging man dann zwischen nach Schwefel riechenden Löchern einen Plattenweg entlang und wurde von den heißen Dämpfen eingenebelt. Überall blubberte und brodelte es, aber alles ungefährlich solange man nicht versucht dem Qualm in den Löchern zu suchen. Außerdem etwas sehenswertes in Taupo ist der himmelblaue Fluss, der sich dort über einen kleinen Wasserfall seinen Weg bahnt.
Wir hatten ja nicht allzu viel Zeit, deshalb ging es dann auch bald weiter nach Rotorua. Dort gab es mitten in der Stadt einen sehr schönen kleinen Campingplatz neben einem kleinen Teich. Dieser verstrahlte ununterbrochen den aromatischen lieblichen Duft von faulen Eiern. In der ganzen Stadt verteilt gab es Löcher im Boden die stinkenden Qualm absonderten und auch heiße Quellen in die man lieber nicht den kleinen Zeh stecken sollte. Leider konnten wir hier auch nur einen Tag verbringen, meinten aber, dass wir hier unbedingt noch einmal her mussten. Eine Sache konnten wir aber nicht auslassen: in Rotorua gibt es einen Minigolf Platz mit einem gewissen extra. Überall auf den Bahnen hoppelten munter große dicke Häschen rum. Die großen Mümmlmänner legten sich auch gerne mal vors Loch wenn man Pech hat. Aber sie waren sonst ganz lieb und ließen sich sogar streicheln. Süüüüß!

Hauptstadt Feeling

Freitag, 08.06.2018

Wellington... nun waren wir also in der Hauptstadt, die uns gerne mit so viel Wind und Regen wie möglich begrüßte.
Katha hatte sich eine Erkältung geholt und Richey schnupfte auch ein bisschen rum (auch wenn er es nicht zugeben will). Deshalb haben wir auch einige Zeit in Wellington dazu genutzt Leute zu suchen, die uns heißes Wasser für Tee geben (die Bibliothek ist da Goldwert), im Bett zu liegen und ein gutes Nasen Spray zu finden. Trotzdem sahen wir uns natürlich in der Stadt um. Unser Campingplatz war direkt an der Küste in einem Vorort, wir parkten dann immer etwas außerhalb und fuhren mit dem Bus in die Stadt. Parken war in Wellington nicht so ratsam.
Als erstes zog es uns in das große New Zealand Museum - Te Papa Tongarewa. Dort gab es so ziemlich alles zu sehen was Neuseeland so ausmacht, was halt alles in ein Museum gehört. Außerdem gab es dort eine große Ausstellung über Gallipoli, der Krieg in der Türkei in den Neuseeland verwickelt war. Diese Ausstellung wurde zusammen mit den Weta Studios gemach (die weta Studios sind die Leute die für die ganzen Masken und Spezial Effekte in Herr der Ringe und Ghost in a Shell und Warcraft und und und verantwortlich sind), da mussten diese Künstler natürlich auch die Soldaten und Andere um die es gerade ging überlebensgroß mit ganz vielen Details in die Räume setzen. Sehr beeindruckend.
Außerdem hat das Museum auch eine große Kunstabteilung, in der es momentan viel um Farbe ging, aber auch um Mode und andere Abstrusitäten. Leider war der Erdbebensimulator zur Verbesserung geschlossen, den konnten wir uns also nicht anschauen.
Zufällig war in Wellington zu dem Zeitpunkt ein Jazz Festival, da konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen davon was zu hören. Dort trafen wir dann auch einen Kumpel von Steve (dem Freund von Richeys Schwester).
Dieser zeigt und ein paar Cafés und Bars in denen man in Wellington gewesen sein muss. (Übrigens ein Mega berühmter Jazz Musiker, hier etwas von ihm: https://youtu.be/dKw5jpgzykA )
Auch die vorhin schon erwähnten Weta Studios besuchten wir, allerdings war dieser Ort dermaßen von Asiaten überlaufen und überteuert, dass wir entschieden lieber den botanischen von Wellington zu erkunden.(wir schauten uns in den Studios das gratis Mini Museum an, dort konnte man z.B. Frodo’s Füße begutachten und jede Menge sehr teueren Schnick Schnack kaufen) Der botanische Garten ist wirklich groß und besitzt einen Hügel in der Mitte, auf welchem sich eine Sternwarte und ein Observatorium samt Museum befindet. Da konnten wir natürlich nicht widerstehen uns eine Vorführung anzuschauen-jetzt kennen wir uns auch ein bisschen im neuseeländischen Sternenhimmel aus! Leider kamen wir nicht dazu durch das alte Teleskop zu schauen, dafür besuchten wir das restliche Museum und hörten uns Geschichten an, wie die Maori sich erklärten, wie die Sterne an den Himmel kommen. Das war auf jeden Fall eine sehr schöne Erfahrung. (Auf dem einen Bild seht ihr übrigens Richey- die lebendige Sonnenuhr)

Da allerdings das Wetter nicht wirklich besser wurde über die Tage und wir außerdem langsam mal was zu arbeiten brauchten, entschieden wir uns hoch in den Norden zu fahren, unser Ziel war Te Puke, die Kiwifrucht Hauptstadt.

Picton & die Ferry

Mittwoch, 06.06.2018

In Nelson hatten wir auch unsere Fahrt mit der Fähre auf die andere Insel gebucht (ganz schön teuere Angelegenheit mit Auto), deshalb würde es Zeit nach Picton zu fahren. Die Fähre startet in Picton und fährt dann nach Wellington über die Cook Strait. Auf dem Weg nach Picton hielten wir eigentlich kaum an, aber die Natur ringsherum konnte man auch gut aus dem Auto beobachten. Wir schlängelten uns über eine schmale Straße durch die Fjorde. In Picton angekommen lasen wir, dass man im Wasser an den Bootsanlegern große Stachelrochen beobachten kann, damit hatten wir aber kein Glück. Deshalb besuchten wir einfach das Meeresmuseum in der Stadt. Dort gab es so einige witzige Wasserwesen zu sehen, aber auch ein paar Echsen, die es nur in Neuseeland geben soll.
Da unsere Fähre bald ging und der Minigolfkurs zu hatte fuhren wir aber bald zum Campingplatz, um am nächsten Tag dann übersetzen zu können.
Die Fahrt war... spannend. Ich finde ich bin niemand mit einem reizbaren Magen, bin bei jeder Achterbahn dabei, aber das....
Als erstes mussten wir Einchecken um auf die Fähre zu kommen, das war natürlich kein Problem. Einige Tage vorher hatten wir schon eine sms von Interislander (die Fährencompany) in der stand, dass für unseren Reisetag starker Wellengang vorausgesagt ist und man unsere Fahrt vielleicht sogar absagen muss. Toll. Wir fuhren trotzdem. Vor dem Eingang zeigte eine Tafel die ganze Zeit Instruktionen an, unter anderem, dass mit 4-5 m hohen Wellen gerechnet wird. Juhu.
Als das riesige Schiff dann abgelegt hatte war alles prächtig. Das Wasser war ruhig, wir hatten Unmengen Platz an Bord und konnten oben die Aussicht genießen.
Nach einer Weile auf dem obersten Deck merkten wir schon - Oh, wir müssen wohl dem Meer näher kommen, die steife Briese die dort wehte wurde immer steifer und wehte uns fast von Bord. Der Richey musste mich natürlich ärgern und stellte sich direkt in die Mitte vom Deck: guck mal, der Wind kann mich halten.
Naja irgendwann würde es dann sogar ihm zu kalt, wir gingen wieder runter und genehmigten uns eine Portion Pommes. Am Bug (?) also vorne am Schiff hatten sich schon einige Schaulustige postiert und warteten, was man denn so sehen wird. Wir gesellten uns dazu und sobald wir den Schutz des Fjords verließen wurden auch die Wellen höher. Wirklich hoch. Wir saßen ganz vorn und fanden es toll. Achterbahn fahren macht ja auch Spaß. Aber nicht 5 Stunden lang. Um uns herum waren einige Leute die sich schon fröhlich feucht in ihre Tüte übergaben und nach eine Weile wurde uns dann auch übel. Wir schnappten uns jeder eine Tüte und setzten uns weiter in die Mitte vom Schiff, was aber nicht wirklich half. Irgendwie überlebten wir es dann aber doch, ohne die Tüten benutzen zu müssen und konnten mit flauem Magen im Dunkeln das Schiff mit unserem LeRoy verlassen. (haben zwei von den Tüten sicher im Auto verstaut, kann man immer mal brauchen.)
Welcome to Wellington! Es war dunkel wir waren total erledigt und es regnete wie aus Eimern. Kaum in der Lage etwas zu sehen, (die neuen Scheibenwischer kaufen wir uns einen Tag später) manövrierten wir uns irgendwie durch den Großstadtdschungel und den mehrspurigen Highway zum Campingplatz. Wir haben es geschafft! 2 Tage später lag dann die Katha krank im Bett.

Ein bisschen Meer für euch:

https://youtu.be/y_U6uhwhHE8

Ein bisschen Able Tasman

Mittwoch, 30.05.2018

 

Der Able Tasman Nationalpark ist ja schon bei den Backpackern ein Must have. Wir sind aber ein bisschen faul und wollten nicht 7 Stunden laufen um dann entweder wieder 7 Stunden zurück zu laufen oder ein Wassertaxi (für gaaaaaanz viel Geld) zurück zum Auto zu nehmen. Ne. Wir haben uns für die entspanntere und kostenfreie Variante entschieden, wir lassen ihn einfach aus. Also wir waren schon ein bisschen in dem Nationalpark, aber eben nur ein bisschen.
Unser erster kleiner Stopp war ein Campingplatz irgendwo im nirgendwo. Das war die erste Nacht, in der unsere Windschutzscheibe von außen und von innen gefroren war. Dank unserer 5 Decken sind wir aber bis jetzt eigentlich immer schön warm gewesen. Dann ging es weiter in die Golden Bay, durch einige kleine Städte mit ulkigen Namen (wir waren zum Beispiel in Takaka, Onekaka und in Motupipi hahahaha wir sind richtig erwachsen). In Takaka gab es ein Labyrinth aus Felsen mit komischen Formen, aus denen ein paar Leute eine nette Sache gemacht haben: in dem Labyrinth sind überall Spielfiguren versteckt, kleine Ponnys und alles mögliche, das einen aus den Felsspalten heraus anglotzt. Da mussten wir natürlich aus was dazustellen und entschieden uns für den kleinen Schlumpf den wir neulich auf der Straße gefunden haben.
Macht bestimmt Spaß dort mit seinen Kindern nachts durchzulaufen!
Eine nette Sache in diesem Gebiet: man darf überall campen außer an einigen Stränden und Städten.
Kein Problem für uns! Also nahmen wir noch einen Sonnenuntergang am Tata Beach mit und campten direkt in einer Einbuchtung an der Straße!
Am nächsten Tag liefen wir dann noch 2 kleine Strecken: eine an einem Fluss entlang im National Park bis zu einem Wasserfall, unter dem man im Sommer bestimmt auch hätte Baden können, und die andere durch einen Bush in dem interessante Felsen lagen zu einen kleinen Aussichtspunkt.
Unser letzter Ausflug dort führte uns noch zu einer großen Wasserquelle. 14000 l Wasser pro Sekunde soll die ausstoßen! Dabei ist das Wasser so toll und heilig, dass wir es nicht mal anfassen durften. Das hielt die vielen Enten natürlich aber nicht ab drin rum zu schwimmen.
Alles in allem also eine sehr schöne Sache, wir hatten viel Spaß und haben einige tolle Sachen gesehen.

profi Labyrinth Video: 

https://youtu.be/wFxKWcsRXXU

Nelson City

Sonntag, 27.05.2018

Unser nächster Halt war dann wie schon angekündigt Nelson, eine relativ große Stadt, die uns Campern doch sehr wohlgesinnt ist. Es gibt dort mehrere sehr schöne Campinggelegenheiten, 3 davon in einer Parkzone direkt im Stadtzentrum und eine etwas außerhalb direkt neben einer großen Wiese und dem Botanischen Hügel. Dort durften zwar nur 2 Camper pro Nacht stehen, aber wir waren die meiste Zeit sowieso sogar allein da.
Einer unserer ersten Ausflüge machten wir dann auf die Rabbit Island, wo wir leider keine Hasen sahen, aber dafür ihren grandiosen Strand. Die Insel ist nicht besonders groß und besteht zum Großteil aus Wald, sie hat genau 0 Bewohner und man darf nicht über Nacht dort bleiben, aber sie bietet ja am Tag auch viel. Dort habe ich die tollsten Muscheln bis jetzt gefunden und wir haben uns (im neuseeländischen Winter) von dem wolkenlosen Himmel dazu überreden lassen, uns mit dem Handtuch und im T-Shirt an den strand zu legen. Am Strand waren sonst fast keine Leute und die die da waren verteilten sich auf das riesige Gebiet. Außer Muscheln fanden wir dort übrigens auch kleine Seesterne und Knochen die dort angespült wurden.
Wäre Sommer gewesen wären wir bestimmt Baden gegangen.
In Nelson schauten wir uns ansonsten noch den kleinen Zoo an, spielten Minigolf (Katha hat gewonnen), trafen uns mit einem Kumpel, schauten uns das Museum an (es gab gerade die National Geographics Foto Ausstellung, sehr beeindruckend!), wir besuchten mehrmals die verschiedenen Märkte (auf einem fanden wir eine Noppenmatratze, die wir beinahe im Warehouse für 60$ gekauft hätten, ratet mal wie viel wir dort bezahlt haben haha - 1$) und wir bestiegen auch diesen Botanischen Berg, auf dessen Spitze das Zentrum Neuseelands war (stand jedenfalls so auf dem Stein).

Highway to Nelson!

Freitag, 25.05.2018

 

Also fuhren wir auf dem Highway 6 in Richtung Nelson. Wir fuhren durch sehr viel Wald und ungezähmtes Gebiet, auch ein wunderbarer Ort, wenn man vorhat sich tagelang zu verlaufen. Wir jedoch entschieden uns nur für eine kurze Strecke an einer alten Eisenbahnstrecke entlang. Sie verlief durch den Busch, dann über eine Eisenbahnbrücke und dann noch durch einen Tunnel. Da wir von dem Tunnel wussten haben wir uns natürlich schon eine Taschenlampe eingepackt. Als wir dann so durch den tropfenden Tunnel bewegten sagte Richey : ‚Mensch das hier wär doch ein guter Ort wo ein Geocach liegen könnte.‘ wir waren so sehr in der Pampa, dass wir kein Empfang hatten und ich nicht nachsehen konnte ob hier wirklich einer verzeichnet war vorher. Dafür leuchtete ich dann in eine Einbuchtung und ratet mal was wir da gefunden haben.
Wir fuhren dann weiter durch einige wenige sehr kleine Dörfer, manche garnicht mehr existent, die uns etwas über ihre Geschichte zu berichten hatten - viele waren durch Erdbeben zerschlissen, es wurde über die Schule dort berichtet (mit teilweise Straftätern und bekannten Pädophilen als Lehrer), und auch wie sie damals die Toten auf den Friedhof auf dem Berg oben bringen mussten, wobei einige Male der Sarg samt Inhalt wieder zurück herunterfiel und man(n) dann erstmal die Leichenteile wieder einsammeln musste.....
Außerdem machten wir kurz vor Nelson noch einen Schlenker zu den Nelson lakes an denen wir auch einen kleinen Walk veranstalteten. Weiter nach Nelson machten wir uns dann auf einem Berg mit bester Aussicht eine Portion Nudeln mit Tomatensoße (unsere Hauptnahrungsmittel) und es schmeckte toll!

Pancake Rocks

Mittwoch, 23.05.2018

Nach Hokitika fuhren wir so allmählich die Westküste in Richtung Norden hoch, das Wetter wurde ein bisschen besser. Auf unserem Weg machten wir halt an den Pancakerocks, eine Felsformation an der Küste, bei der das Meer und die Witterung die Felsen so geformt hat, dass sie fast aussehen wie gestapelte Pancakes. Dabei formten sie auch verschiedene Löcher und Höhlen in die nun die Wellen hereinfuhren und Nebel herausblasen. Wir verbrachten einige Zeit hier, wir wollten immer warten ob die nächste Welle nicht vielleicht noch eine größere Fontäne ausstößt! Dazu haben wir ein paar Videos gemacht mal sehen ob wir die hier einfügen können.

 

Da könnt ihr es sehen & hören:

https://youtu.be/bl7yKshUFz8

 

https://youtu.be/fmMvTETzo3E

 

Hokitika - enjoing our beautiful weather?

Montag, 21.05.2018

Hokitika - Jade Country. Das klingt natürlich gut, haben wir uns gedacht, da mussten wir hin.
Die west coast begrüßte uns mit Regen. Viel Regen. Wir verbrachten 4 Tage in Hokitika und von diesen regnete es 3 Tage lang. Und es regnete nicht nur, es stürmte regelrecht, sogar so stark, dass wir uns eine Nacht in einem Hostel verschanzten aus Angst, samt unserem Auto weggeweht zu werden.
Trotzdem konnten wir einiges von dem Örtchen sehen. Natürlich mussten wir auch unser Glück versuchen, ob wir denn Jade finden können. Also gingen wir zum örtlichen Steinstrand und suchten was das Zeug hält. Und wir fanden auch jede Menge grüne Steine, bei jedem den wir fanden waren wir uns ein bisschen mehr sicher- das muss Jade sein!
Mit einem Sack voll Steine gingen wir also ins Museum und wollten wissen wie viel Geld sie uns bieten. Der Mann meinte dann oh ja das sind eindeutig sehr grüne Steine! Aber halt keine Jade :(((( dafür haben wir halt Green Stone der fast so aussieht, der Mann meinte sogar, dass viele die Touristen veräppeln und diesen green Stone als Jade teuer verkaufen.
Gold haben wir dort übrigens auch keins gefunden- unser plötzlicher Reichtum muss also noch warten.
Dafür besuchten wir die Glowwormcaves - einen Felsen an dem jede Menge besonderer Würmer baumeln die im Dunkeln leuchten. Leider konnten wir keine Bilder machen, da unsere Kamera die Belichtung nicht geschafft hat. Naja aber ihr könnt es euch ja vielleicht vorstellen- es sah aus wie jede Menge kleine Sterne.
Hokitika soll auch einen besonders schönen Sonnenuntergang haben, jedoch war immer schlechtes Wetter wenn wir versuchten ihn zu beobachten, deshalb nur ein eher mäßig tolles Bild.

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